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Quartalsobjekt

Innerhalb der Dauerausstellung gibt es eine Vitrine, in der wechselnde Objekte aus der Sammlung des Heimatpflegevereins zur Schau gestellt werden, das sogenannte Quartalsobjekt.

Aktuelles Quartalsobjekt:

Hl. Leonhard

Halbbüste des hl. Leonhard mit den Attributen Pferd und Stab mit historischer Fassung.
Im Sockelbereich befinden sich 2 Reliquienpartikel.

Die Skulptur stammt ursprünglich aus Privatbesitz und stand um 1910 in der Außennische eines Hauses.

Historisches:

Leonhard von Limoges (bzw. von Noblat; geschätztes Geburtsjahr um 500) war ein fränkischer Adelssohn, der am Hof der Merowinger erzogen wurde.

Der Überlieferung nach taufte und erzog ihn der Erzbischof Remigius von Reims.

Der junge Leonhard setzte sich aus Mitleid häufig erfolgreich bei den Königen Chlodwig dem I. und Chlothar dem 1. für Gefangene ein, deren Ketten auf wundertätige Weise zersprungen sein sollen.

Später lehnte er die Bischofswürde ab, um sich als Eremit in den Wald von Pauvain nahe bei Limoges zurückzuziehen und für Kranke und Hilfsbedürftige zu predigen.

Vermutlich König Chlodwig I. schenkte ihm das Waldstück auf dem er lebte. Dort gründete Leonhard das noch heute bestehende Kloster Noblat.

Leonhard wurde zunächst als Schutzpatron der Gefangenen verehrt, ab dem 11.Jh. besonders in Altbayern für das Vieh, insbesondere für Pferde.

Leonhard wird von Bauern, Stallknechten, Fuhrmannsleuten, Schmieden und Schlossern, Obsthändlern und Bergleuten angerufen.

Er gilt auch als Helfer von Wöchnerinnen, bei Kopfschmerzen sowie Geistes- und Geschlechtskrankheiten.

In Bayern gibt es über 50 Leonhardi-Wallfahrten, darunter auch die in Illertissen-Tiefenbach.

In der römisch-katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 6. November.

(aus Wikipedia)

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