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Quartalsobjekt

Innerhalb der Dauerausstellung gibt es eine Vitrine, in der wechselnde Objekte aus der Sammlung des Heimatpflegevereins zur Schau gestellt werden, das sogenannte Quartalsobjekt.

Aktuelles Quartalsobjekt:

Mondsichelmadonna

Skulptur   : Holz, polychromiert
Datierung: 2. Hälfte 18. Jahrhundert
(Dauerleihgabe aus Privatbesitz)

Das Bildnis der Mondsichelmadonna geht auf den Bericht der Vision aus der Offenbarung des Johannes zurück, die schwanger, von einem Drachen verfolgt, mit Sternen gekrönt und mit der Sonne bekleidet auf dem Mond steht und dem letzten apokalyptischen Gefecht zwischen dem Drachen und dem Erzengel Michael ausgesetzt wird.

Das Mondsichelmotiv wurde so beliebt, dass man ab dem Mittelalter ältere Madonnen nachträglich mit Strahlenkranz und Mondsichel versah. Im 16. Jahrhundert kam zur Mondsichel die Schlange als Symbol des Bösen, deren Kopf von Maria zertreten wird. Der Typ der Mondsichelmadonna wandelte sich zu dem der Maria unbefleckte Empfängnis, nachdem Papst Clemens XI das Fest für die ganze katholische Kirche vorschrieb.

Maria Himmelfahrt (15. August) hingegen wird mindestens seit dem 5. Jahrhundert begangen. Im Kern des Hochfestes steht der Glaube, dass Maria, die Mutter Jesu, wegen ihrer einzigartigen Verbindung mit der Erlösungstat Jesu Christi als die „Ersterlöste“ an der Auferstehungsgestalt Christi teilnimmt.

Vielfach werden an diesem Hochfeiertag Kräuter gesegnet.

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